Nun, im Sommersemester 2015 ging es dann spannend weiter, in etwas größerer Gruppe wurde ein erstes Videospiel produziert. Auch dieses wurde natürlich dokumentiert, und da ich neben Story und Dialogen nicht viel gemacht habe (mit anderen Worten nichts) habe ich mich auch hier um die Dokumentation gekümmert. Diese befindet sich bei den Arbeitsbelegen in der Dropbox.

Korrekturlesen und Einfügen fehlender Grafiken haben dann noch weitere Gruppenmitglieder erledigt. Da Ich mich jedoch auf Story und Dialoge fokussiert habe, werde ich diese auch ohne Link hier zur Verfügung stellen, die kleineren beschreibenden Texte sind im verlinkten Dokument mit den jeweiligen Autoren versehen.

3.2 Charakterbeschreibungen
Im Demolevel sollen 3 Charaktere erscheinen, für die jeweils eigene Beschreibungen erarbeitet
wurden.
Dabei handelt es sich um den Protagonisten Veteran Walther, seinen „Sidekick“ - den
Tod, und das Steinvolk, auf das er in der Demo trifft – die Trümmer.
 
3.2.1 Dokumentation
 
Veteran :
Der Protagonist, Walther, ist ein alter, verbitterter Veteran, der durch seinen
Zynismus, Sarkasmus und trockenen Humor, sowie seine Nicht-Flüche
versucht, den Krieg zu verarbeiten. Über seine Jugend ist nichts bekannt.
Im Krieg blickte er dem Todesengel mehrmals wortwörtlich ins Auge, doch
er wurde jedes Mal durch seine Kameraden gerettet, weshalb er ihnen sehr
dankbar war. Im Kriegsverlauf wurden immer mehr seiner Retter vom
Todesboten geholt, und als auch der letzte seiner Kameraden weg ist, will
er den Tod herausfordern. Der Todesbote wird jedoch im entscheidenden
Moment zurückgerufen, und der Veteran nutzt die Gelegenheit zur Flucht
in den Weltraum.
 
Tod :
Über den Tod ist nicht viel bekannt, er ist ein eher mysteriöser Charakter.
Er spricht mit sächsischem Dialekt. Alles andere, was man über ihn erfährt,
erfolgt durch seine Kommunikation mit dem Protagonisten. So ist er
eigentlich nur einer von vielen Todesengeln. Als solcher stand er im Krieg
bereits des öfteren kurz davor, den Veteran mitzunehmen. Im letzten,
entscheidenden Moment wurde er jedoch aufgrund von Vertragsänderungen
von seinem Chef zurückgerufen und ist deswegen frustriert, da er den
Protagonisten nicht mehr mitnehmen konnte. Wegen des neuen Vertrages
muss er sich nun an andere Regeln halten, unter anderem, dass er seine
Opfer nur zu einer bestimmten Todeszeit mitnehmen darf. Da andere
Planeten sich nicht nach den Gesetzen der Erdtode richten, muss der Tod
den Veteran am Leben halten, um ihn am Ende seiner Zeit selbst abholen
zu können.
 
Trümmer:
Das Volk der Trümmer war ursprünglich ein großes Volk von runden,
steinähnlichen Lebewesen, welche in runden Häusern an der Decke lebten.
Aufgrund einer unbekannten Ursache kam es jedoch zu einer plötzlichen
Änderung im Gravitationsfeld, sodass nun eine Hälfte des Volkes auf dem
Boden lebt, und durch die andere Schwerkraft und den Sturz nicht mehr
rund, sondern angeraut und kantig ist. Mit der Zeit findet sich das Volk
damit ab und baut eckige Häuser am Boden. Dennoch ärgern sich die am Boden
lebenden Trümmer nach wie vor, dass die Deckentrümmer ihnen nicht bei
ihren Rückkehrversuchen geholfen haben. Diese wiederum geben den zu Boden
gefallenen Trümmern die Schuld an der Katastrophe, da diese zu viel in der
Mine mit den Gravitationssteinen gearbeitet und so den Unfall verursacht
hätten.
 
3.3 Story
Die Geschichte des Volks der Trümmer ist bereits unter dem Punkt 3.2.1 erläutert. Hier
geht es um den Ablauf der Geschichte im Demolevel.
 
3.3.1 Dokumentation
Der Protagonist wacht in einer Höhle auf und beginnt, diese zu erkunden. Er
erinnert sich, dass er mit der Rakete auf der Flucht vor dem Tod war,
und dann vom Planeten angezogen wurde. Da es nur in eine Richtung geht,
folgt der Protagonist dieser. Er stößt auf ein Haus, in dem scheinbar ein
kleiner Stein lebt. Dieser fordert ihn auf, seinen Vater zu suchen. Der
Veteran zweifelt zwar daran, dass er wirklich mit einem Steinwesen
spricht, da er aber im Haus nicht weiterkommt, versichert er, dass er
helfen wird. Er durchsucht die Höhle weiter und findet eine scheinbare Bank.
Als er sich jedoch auf diese setzt, stellt sich heraus, dass diese ein Steinriese ist.
Nach einem kurzen Kampf verschwindet der Steinriese. Der Veteran sucht die
Höhle weiter ab und landet am Ende wieder im Haus der Steine, wo sich der
Steinriese als Vater des kleinen Steins herausstellt und ihm die Geschichte
seines Volkes erzählt und den Veteranen um Hilfe bittet. Dieser sieht darin seine
Möglichkeit, die Rakete wieder zum Laufen zu bekommen.

 

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