Kommen wir nun zum Geschäftlichen... Nun, die Impressionen vorher waren zumindest vor allem Kreativ, aber es gibt ja auch noch eine andere Seite beim Game Design, die Dokumentation. Hier das von mir verfasste Game Design Dokument (GDD), aus dem Wintersemester 2014 zu unserem Brettspiel Zeus´Arena (Die Geschichte entstammte nicht meiner Feder)....Grafiken herausgenommen und die Textgröße/Format sind angepasst.

Das Original gibt es auch bei den Arbeitsbelegen in der Dropbox, genau wie die Anleitung.

 

 

Zeus´ Arena

 

 

Bringe die Menschheit auf deine Seite!

 

Ein Brettspiel von Team H

 

Version 3.0

 

 

Team H bestehend aus:

 

Maryse Hirtz (Artist)

Sophie De Smet (Co-Writer/Proofreading)

Robert Kirschner (3D Modelling)

Henrik Pütz (Writer)

Sergej Trenkenschuh (Layouter)

Ben Hedrich (Co-Writer/Marketing)

 

 

Changelog

 

V.0:

  • Erstellung des Spielfeldes

  • Grundüberlegungen Regeln/Ereigniskarten/Götter

     

V.0.1:

  • Hinzufügen von Götterfähigkeiten

  • Festlegung der Designrichtlinien der Götter

  • Änderung des Titels

     

V.1:

  • Komplett neues Spielfeld

  • Überarbeitung der Regeln

  • Überarbeitung der Götterfähigkeiten

     

V.2:

  • Grafische Änderungen am Spielbrett nach Playtest 1

  • Änderungen an den Regeln nach Playtest 1

  • Erweiterung der Idee

     

V.2.1:

  • Fertigstellung der Kartendesigns für Playtest 2

  • Finalisierung des allgemeinen Designs für Playtest 2

     

V.3.0

  • Gedrucktes Tempelmodell

  • Ergänzungen der Hausregeln nach Playtest 2

  • Kleinere Anpassungen am Regelwerk

  • Gruppenbewegung eingeführt

 

 

 

Idee/Spielemechanik

 

In diesem Spiel ist man ein Gott und würfelt, um Menschen in Form von Spielfiguren zu seinem Tempel zu bewegen, und zu bekehren. Das Ziel des Spieles ist es, möglichst viele Spielfiguren in seinen Tempel zu bringen, denn der Gott, der am Ende am meisten Anhänger hat, hat das Spiel gewonnen. Hierbei darf jeder Gott jede Spielfigur bewegen, egal ob diese bereits einem Gott zugehörig ist oder nicht. Dadurch entwickeln sich zahlreiche taktische Möglichkeiten. Um das Spiel spannender zu machen, weiß man laut den Standardregeln zu Beginn nicht, welcher Tempel zu welchem Gott gehört. Man muss also erst einen Tempel erreichen, um zu sehen, welchem Gott dieser zugehörig ist. Zusätzlich zur Konvertierung können Menschen auch den Glauben wechseln, indem 2 Menschen verschiedenen Glaubens ein Duell austragen. Das geschieht, wenn 2 Figuren verschiedenen Glaubens auf das selbe Feld kommen. Die Götter duellieren sich dann mit Würfeln, um den jeweils anderen Menschen von ihrem Glauben zu überzeugen. Bei gleichen Farben kann man Gruppen bilden, die sich langsamer fortbewegen, aber bei Duellen einen kleinen Vorteil haben. Diverse Hausregeln sorgen für variable Spieldauer und legen den Schwerpunkt des Spieles verschieden fest.

 

 

Inhaltsverzeichnis

 

Geschichte

 

Im Olymp herrscht wieder einmal Streit zwischen den Göttern, welcher von ihnen denn nun der schönste, beste und intelligenteste ist. Und DU bist einer von ihnen. Um diesen Streit endgültig zu klären hat der Göttervater Zeus einen Wettstreit beschlossen. In einer Arena haben die Götter 20 tage Zeit, um die dort begrenzte Anzahl an Menschen von sich zu überzeugen. Der Gott, der am Ende dieser Zeit die meisten Anhänger hat, soll den Wettstreit gewinnen und hat fortan das Recht, sich als schönster, bester und intelligentester Gott - nach Zeus natürlich - zu brüsten!

 

 

Alleinstellungsmerkmale

 

  • Jeder Spieler darf jede Figur bewegen.

  • Es gibt keine persönliche Spielfigur.

  • Figuren können Glauben wechseln.

  • Freie Bewegung auf dem Spielfeld.

  • Hohe Anpassungsmöglichkeit durch Hausregeln.

  • Duellwürfel, falls zwei Spieler auf einem Feld stehen.

 

 

Inspirationen

 

 

  • Agathas letzter Wille:

     

    • Reduzierte Würfel (Augenzahlen 2-5) → verringerte Schrittvariation Spielfeldaufteilung

    • Rastervorlage des Spielfeldes

    • Möglichkeit jedes Spielers, jede Spielfigur zu verrücken

       

  • Der Schatz der Inka:

     

    • Tempelsystem (3D-Tempel mit zufälligem Inhalt)

    • Verändertes Konzept: Markierung der Spielfiguren durch farbige Ringe [Original: Nur ein Ring als Spielziel]

       

  • Das Super Mario Spiel:

     

    • Ereignisfelder mit Gegnern, durch Würfeln besiegen

 

 

Spielmechanik:

 

 

Spielziel: Ziel des Spiels ist es, am Ende der Rundenzahl die meisten Menschen bekehrt zu haben.

 

Genre: Familienwürfelspiel mit strategischen Elementen.

 

Spielerzahl: 3-8 Spieler/-Innen.

 

Alter: Ab 6 Jahren

 

Spieldauer: Etwa 30-45 Minuten für 10 Runden.

 

Zielgruppe:

 

  • Familienspiel

  • Für alle Altersklassen/Berufe

  • Interesse an griechischer Mythologie/Helden/Götter/Herkules

  • Interesse an Strategie/Rollenspielen (Förderung der geistigen Leistungsfähigkeit)

 

Spielablauf:

  • Der jüngste Mitspieler beginnt.

  • Würfeln mit Bewegungswürfeln.

  • Bewegen von 2 verschiedenen Figuren(-Gruppen) oder einer Figur(bei einem Pasch).

  • Ausführen von Aktionen entsprechend der neuen Positionen der Figuren:

    • Ereignisfeld: Ereigniskarte ziehen.

    • Tempelfeld: Tempel ggf. öffnen, Glaubensmarkierung ändern. Figur zurück auf das Startfeld setzen.

    • Ortsfeld: Dem Ort entsprechende Aktion ausführen.

    • Bereits besetztes Feld: Andersfarbige Spielfigur – Duell, Gleichfarbige Spielfigur – evtl. Gruppenbewegung.

Designelemente

 

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